Established 2015, VIENNA

Das Wichtigste über den Club

Osteriaclub d’Al Cappello regelmäßig.

1. Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Förderung, Bewahrung, Erhaltung und Weitergabe von regionalen Rezepturen und Zubereitungsarten, sowie Verfahren die die kulturelle und historische Art und das Brauchtum von kulinarischen Speisen und Gerichten darstellen. Verbreitung von Wissen über die historischen und kulturellen Zusammenhänge von der Entstehung sowie Entwicklung von regionalen Lebensmitteln deren speziellen Herstellungsverfahren sowie die Weiterverarbeitung und Verwendung in der Regionalen Küche zu typischen Speisen und Gerichten.


2. Der kulinarische Schwerpunkt liegt bei Fleisch & Fleischwaren (vor allem von Rind, Kalb, Schwein, Schaf/ Lamm und Wild), Schinken & Wurstwaren, seltenen regionalen Edelprodukten, Schaumweinen, Craft-Bieren und Schnäpsen aller Art – daraus resultiert das Motto: „Prosciutto & Prosecco“


3. Um Punkt 1 umzusetzen werden regelmäßige Verkostungsabende, Vorträge, gesellige Zusammenkünfte für den kulinarischen Meinungsaustausch, kommentierte Degustation-Menüs und anderes mehr abgehalten. Exkursionen und Ausflüge sind geplant.


4. Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder. Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften, werden. Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. Der Mitgliedbeitrag beträgt (derzeit) 200.- Euro/ Jahr. Die Einschreibegebühr beträgt derzeit 200.- Euro. Um Vollmitglied des Osteriaclubs d’Al Cappello zu werden sind zusätzlich folgende Voraussetzungen zu erfüllen: - Zwei Paten (davon mindestens ein Vorstandsmitglied) - Eine Flasche des persönlichen Lieblingsschnapses für die Sammlung des Osteriaclubs d’Al Cappello – dieser Schnaps sollte ständig in ausreichender Menge verfügbar sein und bei Bedarf erneuert/ nachgefüllt werden


5. Nur Mitglieder sind berechtigt, an den Veranstaltungen des Clubs teilzunehmen; weiter berechtigt die Mitgliedschaft dazu, Partner & Freunde zu speziell dafür vorgesehenen Club-Veranstaltungen mitzunehmen (Partner & Freunde zahlen ggfs. einen erhöhten Unkostenbeitrag). Für Club-Mitglieder sind Fassbier und Fass-Prosecco in den clubeigenen Räumlichkeiten im Rahmen von Veranstaltungen gratis.


6. Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen der jeweils verfügbaren Plätze an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu nutzen, wobei Anmeldungen zu Veranstaltungen nach ihrem Einlangen berücksichtigt werden. Einen Rechtsanspruch auf Teilnahme an Veranstaltungen mit limitierter Teilnehmerzahl haben die Mitglieder nicht.


7. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.

Unsere Philosophie & Ziele

  • Aufgabe

    Der Osteriaclub d'Al Cappello hat sich vor allem zur Aufgabe gemacht, die regionalen Produkte & traditionellen Rezepte des Alpe-Adria-Donau-Raumes zu fördern - mit den Schwerpunkten Österreich, Nord-Ost-Italien, Slowenien & Istrien. Ergänzt wird dieser Schwerpunkt durch edle & zum Teil seltene Gaumenfreuden aus ganz Europa, um diese einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei verschließen wir uns keineswegs der Moderne - ganz das Gegenteil ist der Fall! Doch das Neue sollte unserer Meinung nach das Alte nicht ersetzen sondern ergänzen - nicht nur, sondern auch lautet daher unsere Devise!

    Die Vielfalt ist der Reichtum der Menschheit. Eine immer weiter um sich greifende Homogenisierung des Geschmacks sowie die Verdrängung traditioneller Haustierrassen und alter Obst- und Gemüsesorten gefährdet diese Vielfalt. Wir wollen diese Vielfalt leben und genießen.

  • Mittelpunkt

    Im Mittelpunkt stehen Fleisch, Schinken & Wurstwaren, Meeresfrüchte und Schaumweine aller Art - daher das Motto "Prosciutto & Prosecco". Es ist uns wichtig, dass ausschließlich hochwertigstes Fleisch aus artgerechter Tierhaltung verarbeitet wird - den alten Haustierrassen und seltenem Edelfleisch von visionären Lebensmittelhandwerkern wird ein besonderes Augenmerk geschenkt.

    Die besten Regionalküchen Europas werden in Form von Themenabenden präsentiert. Die traditionellen Rezepte und Produkte aus dem Alpe-Adria-Donau-Raum bilden den kulinarischen Schwerpunkt - daher der Name: Osteriaclub.

  • Qualität

    Neben einer herausragenden Produkt-Qualität ist für uns aber auch die menschliche Kreativität wichtig - der Mut neue Wege einzuschlagen und etwas Neues auszuprobieren darf nicht verloren gehen. Und deshalb stellen wir im Rahmen von großen Menüs auch immer wieder einmal neue Produkte vor, die es unserer Meinung nach verdient haben beachtet zu werden.

    Qualität und Kreativität machen das Essen zum Genuss!

  • Club-Lokal

    Genuss bedeutet für uns auch Kommunikation: deshalb haben wir ein eigenes Club-Lokal, in dem wir uns regelmäßig treffen und verschiedene Veranstaltungen abhalten; von reinen Verkostungen über Vorträge & Präsentationen bis hin zu großen Genuss-Abenden mit mehrgängigen Schlemmer-Menüs ist das Programm recht vielseitig. Die Veranstaltungen sich vornehmlich für Clubmitglieder und deren geladene Gäste vorbehalten, es gibt aber auch Tage der "offenen Tür". Neben der Gründungszentrale in Wien sind weitere Club-Destinationen in Planung.

  • Diskutieren

    Zur Förderung regionaler Genüsse gehört unserer Meinung nach nicht nur der Genuss derselbigen sondern auch das miteinander Diskutieren (ein wichtiger Faktor der Verkostungen beispielsweise) sowie das Publizieren. Wir kooperieren mit vielen unterschiedlichen Medien, ein eigenes Club-Magazin erscheint ab Sommer 2017.

    Gerade der Fleischgenuss ist in heutiger Zeit zu einem sehr emotionalen Thema geworden - von Delikatessen wie foie gras, Kaviar & Co ganz zu schweigen. Wir stehen zu unserer Passion "Fleisch essen". Schon allein der Vielfalt wegen, wollen wir uns kulinarisch möglichst wenig einschränken - allerdings nicht auf Kosten von Tier-Wohl und Mensch. Den Tieren soll es Zeit ihres Lebens möglichst gut gehen und die Menschen/ Landwirte dahinter ein angemessenes Honorar für ihre Mühen erwirtschaften können.

    Da viele unserer Club-Mitglieder im Bereich des Food-Journalismus tätig sind, ist es uns möglich das Fleisch von Landwirtschaftlichen Betrieben, Fleischereien/ Schlachthöfen oder Lieferanten beziehen zu können, die sich ihrer Verantwortung gegenüber Mensch & Tier bewusst sind.

  • Persönlich

    Ein chinesisches Sprichwort besagt "Eine Reise lehrt mehr als 1000 Bücher"; wir sind ebenfalls der Meinung, dass man authentischen Genuss persönlich erfahren sollte. Und mit dem Wort "er-fahren" ist alles gesagt - man muss zu den regionalen Genüssen persönlich "fahren" um sie richtig zu erleben. Aus diesem Grund unternehmen wir verschiedene Exkursionen zu Produzenten, Lokalen, aber auch längere Genuss-Reisen, die von Experten zusammengestellt werden.

  • Förderprogramme

    Verschiedene Förderprogramme (vor allem mediale) für besonders Viehzüchter, Landwirte, Produzenten und Lebensmittelhandwerker sollen das Engagement des Osteriaclub d'al Cappello für die regionalen Genüsse komplettieren.

Osteriaclub d'Al Cappello - der Vorstand

 

 

Osteriaclub d'Al Cappello - die Stellvertreter

 


Vereinsstatuten

Grundsätzliches.

  • § 1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

    (1) Der Verein führt den Namen ”OSTERIA CLUB D´ AL CAPPELLO“
    (2) Er hat seinen Sitz in 1070 Wien, Hermanngasse 30 und erstreckt seine Tätigkeit auf eine weltweite Tätigkeit, vorrangig jedoch auf das Gebiet der Republik Österreich.
    (3) Die Errichtung von Zweigvereinen ist zulässig und beabsichtigt.

  • § 2: Zweck

    Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Förderung, Bewahrung, Erhaltung und Weitergabe von regionalen Rezepturen und Zubereitungsarten, sowie Verfahren die die kulturelle und historische Art und das Brauchtum von kulinarischen Speisen und Gerichten darstellen.
    Verbreitung von Wissen über die historischen und kulturellen Zusammenhänge von der Entstehung sowie Entwicklung von regionalen Lebensmitteln deren speziellen Herstellungsverfahren sowie die Weiterverarbeitung und Verwendung in der Regionalen Küche zu typischen Speisen und Gerichten.

  • § 3: Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

    (1) Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
    (2) Als ideelle Mittel dienen
    a) Vorträge und Durchführung von Veranstaltungen
    b) Lehrveranstaltungen / Themenabende
    c) Diskussionsveranstaltungen
    d) Herausgabe von Publikationen
    e) Einrichten einer Bibliothek
    f) Gesellige Zusammenkünfte
    g) Einrichten einer Website und/oder sonstiger elektronischer Medien

    (3) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch
    a) Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge
    b) Subventionen und Förderungen
    c) Erträgnisse aus Veranstaltungen oder aus vereinseigenen Unternehmungen
    d) Spenden, Sammlungen, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen
    e) Vermögensverwaltung (z.B. Zinsen, sonstige Kapitaleinkünfte, Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung)
    f) Sonstige Einnahmen, die dem Vereinszweck dienen

  • § 4: Arten der Mitgliedschaft

    (1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.
    (2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrags fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.

  • § 5: Erwerb der Mitgliedschaft

    (1) Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften, werden.
    (2) Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
    (3) Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die (definitive) Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin durch die Gründer des Vereins.
    (4) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die Generalversammlung.

  • § 6: Beendigung der Mitgliedschaft

    (1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.
    (2) Der Austritt kann nur zum 31.12. eines jeden Kalenderjahres erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens drei Monat/e vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
    (3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.
    (4) Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.
    (5) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.

  • § 7: Rechte und Pflichten der Mitglieder

    (1) Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen der jeweils verfügbaren Plätze an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu nutzen, wobei Anmeldungen zu Veranstaltungen nach ihrem Einlangen berücksichtigt werden. Einen Rechtsanspruch auf Teilnahme an Veranstaltungen mit limitierter Teilnehmerzahl haben die Mitglieder nicht.
    (2) Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht aber nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.
    (3) Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen.
    (4) Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen.
    (5) Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.
    (6) Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.
    (7) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

  • § 8: Vereinsorgane

    Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15).

  • § 9: Generalversammlung

    (1) Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet alle drei Jahre statt.
    (2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf
    a. Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung, b. schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder, c. Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG), d. Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten), e. Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 2 letzter Satz dieser Statuten) binnen vier Wochen statt.
    (3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).
    (4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen.
    (5) Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
    (6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
    (7) Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.
    (8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
    (9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, in dessen/deren Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

  • § 10: Aufgaben der Generalversammlung

    Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:
    a) Beschlussfassung über den Voranschlag;
    b) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer;
    c) Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer;
    d) Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein;
    e) Entlastung des Vorstands;
    f) Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für außerordentliche Mitglieder;
    g) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;
    h) Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins;
    i) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

  • § 11: Vorstand

    (1) Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, und zwar aus Obmann/Obfrau und Stellvertreter/in, Schriftführer/in und Stellvertreter/in sowie Kassier/in und Stellvertreter/in.
    (2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
    (3) Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt drei Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
    (4) Der Vorstand wird vom Obmann/von der Obfrau, bei Verhinderung von seinem/seiner/ihrem/ihrer Stellvertreter/in, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
    (5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.
    (6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag.
    (7) Den Vorsitz führt der/die Obmann/Obfrau, bei Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
    (8) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).
    (9) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.
    (10) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.

  • § 12: Aufgaben des Vorstands

    Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das „Leitungsorgan“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
    (1) Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis;
    (2) Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses;
    (3) Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 9 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c dieser Statuten;
    (4) Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss;
    (5) Verwaltung des Vereinsvermögens;
    (6) Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Vereinsmitgliedern; (7) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins.

  • § 13: Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

    (1) Der/die Obmann/Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der/die Schriftführer/in unterstützt den/die Obmann/Obfrau bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
    (2) Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau und des Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmanns/Obfrau und des Kassiers/der Kassierin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
    (3) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.
    (4) Bei Gefahr im Verzug ist der/die Obmann/Obfrau berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
    (5) Der/die Obmann/Obfrau führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.
    (6) Der/die Schriftführer/in führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.
    (7) Der/die Kassier/in ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.
    (8) Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmanns/Obfrau, des/der Schriftführer/in und des/der Kassier/in sein/ihr Stellvertreter(in).

  • § 14: Rechnungsprüfer

    (1) Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
    (2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
    (3) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.

  • § 15: Schiedsgericht

    (1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.
    (2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
    (3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

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